MTF


 

Mannschaftstransportfahrzeug  MTF

der Freiwilligen Feuerwehr Selfkant, stationiert bei der Löscheinheit Höngen-Saeffelen.

 

Funkrufname:

Florian Selfkant 22 MTF

 

Technische Daten:

  • Fahrgestell-Hersteller: Mercedes Benz
  • Baureihe: Sprinter
  • Typ: 208 D
  • Leistung: 58 kW / 79 PS
  • Hubraum: 2.299 ccm
  • Zul. Gesamtgewicht: 2.590 kg
  • Erstzulassung: 2006
  • Übergabe an die Löscheinheit: 15.12.2016

 

Ausbau:

  • Serienausbau / Eigenausbau

Ausstattung:

  • Serienausbau / Eigenausbau

 

 

 

Das jetzige MTF war vorher als Einsatzleitwagen (ELW) in der Löscheinheit Millen-Tüddern stationiert.

bis zum 02.01.2013 mit dem

Funkrufnamen analog: Florian Heinsberg 7-11-1

und ab dem 02.01.2013 lautete der

Funkrufname Opta : Florian Selfkant ELW 1

 

 Allgemein (Quelle Wikipedia)

Ein Mannschaftstransportwagen (MTW), auch Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) oder – gerade auch in früherer Zeit – Mannschaftswagen genannt, ist ein Einsatzfahrzeug, das bei Feuerwehr, THW und diversen weiteren Hilfsorganisationen eingesetzt wird und namensgebend vorrangig zum Transport von Personengruppen (Mannschaften) dient. Bei der Polizei werden entsprechende Fahrzeuge als Gruppenkraftwagen (GruKW oder GruKw) bezeichnet.

Normung und Aufbau

Mannschaftstransportwagen sind nicht durch DIN-genormt. Einige Bundesländer (z.B. Rheinland-Pfalz oder Bayern sowie Sachsen für die Wasserrettung haben jedoch landesrechtliche Technische Weisungen zum Bau derartiger Fahrzeuge erlassen. Des Weiteren haben das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bzw. die Vorgängerbehörden für den Bevölkerungsschutz bestimmte Mannschaftstransportwagen näher spezifiziert und durch Typenblätter genormt (siehe Abschnitt Mannschaftstransportwagen im Bevölkerungsschutz).

Die meisten Mannschaftstransportwagen basieren auf konventionellen Kleintransportern, entweder als Kleinbus oder als Pritschenwagen. Sie sind fast immer mit Funk, Rundumkennleuchte und Folgetonhorn ausgestattet. Die weitere Ausrüstung und der Ausbau erfolgt gemäß DIN EN 1846.

 

 

 

 

 

 

TSF-W

Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser TSF-W

der Freiwilligen Feuerwehr Selfkant, stationiert bei der Löscheinheit Höngen-Saeffelen

Funkrufname:

Florian Selfkant 22 TSF-W

 

Technische Daten :

  • Fahrgestell: Mercedes Benz 609 D
    • Leistung: 63 KW / 86 PS
    • Hubraum: 3972 cm³
    • zul.Gesamtgewicht: 5600 Kg
    • Abmessung (LxBxH): 5900x2300x2580 mm
    • Erstzulassung: 21.03.1995

Aufbau/Kabine:

  • Besatzung: 1+ 5
    • Fahrerhaus: Mercedes Benz Doppelkabine
    • Aufbauhersteller: Schlingmann

Beladung:

  • nach DIN 14530
    • Wassertank 500 l
    • Schaummittel 40 l in 2 Kanistern
    • Rosenbauer Tragkraftspritze
    • Schnellangriff 30m

 

Seit dem 01.03.2012 rückt das TSF-W der Löscheinheit in der Zeit von 07:00-16:00 Uhr zu allen Einsätzen in der Gemeinde Selfkant mit der Tagesstaffel aus.

Diese setzt sich aus Mitarbeitern des Bauhofes und der Gemeindeverwaltung zusammen.

Der alte deutsche Funkrufname bis zum 02.01.2013:

Florian Heinsberg 07/48/01

 

Allgemein (Quelle Wikipedia)

Das Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (kurz: TSF-W) ist eine Weiterentwicklung des TSF und in der DIN 14 530 - 17 genormt. Zusätzlich zu seinem Vorgänger verfügt es nun auch über einen eigenen Löschwassertank mit einem Inhalt von mindestens 500 Litern, der über einen Schlauch an die Tragkraftspritze angeschlossen ist. Das Fahrzeug verfügt außerdem über eine Schnellangriffseinrichtung oder eine so genannte „Vorrichtung zur schnellen Wasserabgabe“, d.h. ein zusammengekuppelter, in Buchten gelegter C-Schlauch . Dieses Fahrzeug ist in der Regel in Kofferbauweise mit drei bis fünf Geräteräumen ausgeführt und hat eine zulässige Gesamtmasse von bis zu 6,3 Tonnen. Das TSF-W verfügt über eine feuerwehrtechnische Standardbeladung für eine Löschgruppe und eine Zusatzbeladung, deren Zusammensetzung entsprechend der Massereserve vereinbart werden kann.

 

HLF20

 

 

Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20

der Freiwilligen Feuerwehr Selfkant, stationiert bei der Löscheinheit Höngen-Saeffelen.

 

Funkrufname in Deutschland:

Florian Selfkant 22 HLF 20

 

 

Funkrufname in den Niederlanden:

SFN7232

 

Technische Daten:

  • Fahrgestell: MAN LE 14.255 LA-LF 4x4 (LE 250 B)
  • Leistung: 180 kw (245 PS)
  • Hubraum: 6871 cm³
  • zul Gesamtgewicht: 13500 kg
  • Radstand: 3.900 mm
  • Abmessung (LxBxH): 7300 x 2400 x 3300 mm
  • Erstzulassung: 30.03.2003
  • Übergabe an die Löscheinheit: 23.05.2004

Aufbau Kabine:

  • Besatzung: 1 + 8
  • Fahrerhaus: Standard MAN-Fahrerhaus mit Kippvorrichtung
  • Mannschaftsraum: Rosenbauer-ES Alu-Space-Frame Mannschaftsraum an das kippbare Fahrerhaus angedockt
  • 4 Sitzen in Fahrtrichtung inkl. 3-Punkt-Sicherheitsgurten
  • 3 Sitzen entgegen der Fahrtrichtung mit PA-Halterungen
  • Kopfleisten an allen Sitzplätzen
  • pneumatisch aufklappende Auftritte

Aufbau Gerätekoffer:

  • Aufbauart: Rosenbauer ES-Kofferaufbau (Euro System)
  • selbsttragende Alu-Spantenbauweise mit Sandwichblechen verstärkt und Berechnung mit FEM
  • Geräteräume: Je 3 links und rechts
  • Rosenbauer Alu-Rolläden in bombierter Ausführung
  • Klappauftritte als Standbrücken
  • begehbare Gerätetiefräume mit Rosenbauer Dreh-und Schwenkfächern
  • horizontal und vertikal verstellbare Einbauten

Aufbau Dach:

  • Alu-Dachkasten mit Endschalter und Innenbeleuchtung
  • Dach aus Alu-Quintett-Blech
  • Lagerung für 4-teilige Steckleiter
  • Dachgalerie
  • selbstarretierende Aufstiegsleiter mit stabilen Übersteiggriffen zum Aufbaudach

Ausstattung:

Pumpe:

  • Typ: Rosenbauer N 30 (FPN 10-2000 nach EN 1028)
  • Anordnung/Antriebsart: Heckeinbau/ Nebenabtrieb
  • Pumpenleistung: max. 3.000 l/min bei 10 bar

Schnellangriff:

  • Rosenbauer-Normaldruckhaspel
  • formfesten Druckschlauch S 28/30 m

Beladung:

  • Normbeladung nach DIN 14530
  • Wassertank: 2.400 Liter
  • Schaummittel: 120 Liter in 6 Kanister
  • Mobiler Rauchverschluss
  • Schornsteinwerkzeugsatz
  • Rettungssatz mit Schere und Spreizer
  • Rettungszylinder RZ 1-3
  • Hebesatz H2
  • Stabfast Abstützsystem
  • Auto-Crib Unterbausystem
  • Schutzdeckenset
  • Splitterschutzset
  • Unterbaumaterial
  • Glasmasterset
  • Airbagsicherungssystem
  • pneumatischer Lichtmast mit 2 x 1000 W Scheinwerfer
  • Beleuchtungsatz mit 2 x 1000 W Scheinwerfer
  • Faltkegel
  • Schaumschnellagriffs-Pistole
  • Euro-Blitzer Warnleuchten
  • Stromerzeuger (8 kVA)
  • Trennschleifer
  • Kettensäge
  • 4-teilige Steckleiter
  • 7 Atemschutzgeräte
  • Sicherungstrupptasche

 

 

Aufgrund einer Reform (02.01.2013) der Funkrufnamen in Deutschland wurde aus dem TLF 16/25 ein HLF 20

Zusammen mit seiner umfangreichen Ausstattung zur technischen Hilfeleistung entsprach das Fahrzeug ungefähr dem LF 16/12 bzw. dem heutigen HLF 20.

 

 

Das TLF 16/25 lief seit 2003 als Vorführfahrzeug der Firma Rosenbauer .
Den Aufbau fertigte Rosenbauer Luckenwalde mit dem neuen "ES" EuroSystem-Aufbau, es erhielt entgegen der damaligen Norm ab Werk drei weitere Sitze und hatte somit eine Gruppenbesatzung 1/8.

Seit dem 01.09.2011 rückt das HLF 20 der Löscheinheit auch zu Einsätzen ins benachbarte Koningsbosch (NL) mit dem (niederländischen) Funkrufnamen SFN7232 aus.

Der alte deutsche Funkrufname bis zum 02.01.2013:

Florian Heinsberg 07/23/02

 

 

 Allgemein (Quelle Wikipedia)

Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge sind die vielfältigsten Fahrzeuge im deutschen Feuerwehrwesen. Sie haben sich aus den Löschgruppenfahrzeugen entwickelt, als die Feuerwehren erkannten, dass sich ihr Einsatzspektrum von der Brandbekämpfung zunehmend zur technischen Hilfeleistung verschiebt und deshalb ihre Löschgruppenfahrzeuge mit zusätzlicher Beladung zur Unfallhilfe ausrüsteten. Bereits vor ihrer Normung waren die HLF somit die vielfältigsten Geräte der Feuerwehr, die für alle denkbaren Einsatzsituationen wie Verkehrsunfälle, Gefahrguteinsätze und natürlich herkömmliche Brandeinsätze Verwendung fanden.

Es verfügt über einen mindestens 1.600 Liter fassenden Löschwassertank, 120 Liter Schaummittelvorrat und 12 kg Löschpulver. Seine Feuerlöschkreiselpumpe kann pro Minute 2.000 Liter Wasser bei einem Ausgangsdruck von 10 bar fördern.

Das Fahrzeug kann über einen Allradantrieb verfügen und hat eine zulässige Gesamtmasse von 15 Tonnen.